2009, pünktlich zum 20. Jubiläum, hat Subaru auf dem Automobilsalon in Genf mit dem „Legacy Concept“ bereits einen Ausblick auf die Design-Sprache der künftigen Modellreihe gegeben. Auf der IAA 2009 feierte die neue Generation des Legacy und Outback Europa-Premiere.
Der Sports Utility Wagon (SUW) Subaru Outback hebt sich mit seinem völlig neuen Exterieur noch deutlicher vom Legacy ab. Die Off-Road Eigenschaften des gewachsenen Sports Utility Wagon haben sich dabei dank neuer Features nochmals verbessert. Anfang Oktober tritt er sein Österreich Debüt an, der neue Legacy folgt im Jänner 2010 und wird auf der Vienna Autoshow erstmals vorgestellt.
1 Subaru Outback MY 2010.
Pionier des Sports Utility Wagon.
Der Outback war der Auslöser des Trends zu Crossover-Fahrzeugen. Seit seinem weltweiten Debüt 1995 (Europa-Premiere 1996) wurde der Outback als Pionier des Crossover-Konzepts für seine einzigartige Kombination aus dem überlegenen Handling und Fahrkomfort eines PKW und dem Fahrverhalten und der Multifunktionalität eines SUV sowie den Eigenschaften des Symmetrical AWD-Allradantriebs gelobt. Dabei setzt der Outback nicht auf eine mächtige, große SUV Optik, sondern überzeugt vielmehr auf Grund seiner Substanz, dem permanenten Allradantrieb „symmetrical AWD“ und dem Boxer Bauprinzip für einen tiefen Schwerpunkt. Er begründete ein neues Segment: Sports Utility Wagon (SUW), ein familientauglicher, funktioneller Touring Wagon mit viel Platz, der sich nicht zuletzt wegen seiner höheren Bodenfreiheit von 200 mm auch abseits befestigter Straßen, im leichten Offroad Gelände, heimisch fühlt.
1.1 Exterieur.
Das Exterieur ist im Sinne der „Präsenz“ gestaltet. Der Designschwerpunkt lag auf Sportlichkeit, Stabilität durch den Allradantrieb, Stärke eines SUV, geräumigem Innenraum und hervorragender Funktionalität.
Die Scheinwerfereinheit verfügt über ein in Längsrichtung ausgeprägtes Design mit dreidimensionaler Anordnung der inneren Bestandteile, die für eine starke Präsenz sorgt.
Das Flügelmotiv des Kühlergrills steht für die Subaru Identität, die mit einem horizontal betonten Design verbunden wird, das die Stärke eines SUV zum Ausdruck bringt und die Einzigartigkeit des Outback unterstreicht.
Die dank Allradantrieb hochwertigen Fahreigenschaften eines Subaru kommen durch die weit ausgestellten Radläufe und Kotflügel mit solider Oberfläche zum Ausdruck.
Um dem neuen Outback einen stilvollen Ausdruck zu verleihen, wurde er an vielen Stellen mit hochwertig glänzenden Chromapplikationen ausgestattet. Das Heckdesign verstärkt durch die Betonung der D-Säule im Vergleich zum durchgehend verglasten Erscheinungsbild des Vorgängermodells den starken crossover Auftritt. Die Einzigartigkeit des Outback wurde beibehalten.
Die serienmäßige Dachreling ermöglicht die direkte Installation von Anbauten und bietet mehr Nutzen. Neu sind elektrisch einklappbare Seitenspiegel mit LED-Blinker.
1.2 Interieur.
Der Innenraum ist reichhaltig und hochwertig ausgestattet und passt zum dynamischen Eindruck des Außendesigns.
Das Platzangebot und die Funktionalität wurden für den Fahrer und für alle Passagiere optimiert. Der Benutzerfreundlichkeit und dem ansprechenden Layout wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Das Armaturenbrett ist mit einer gebürsteten Metalltextur gestaltet. Zur besseren Differenzierung der Modelle werden zwei Dekors angeboten: „Silber“ mit metallic Look, das für eine Understatement Atmosphäre sorgt, und „Holz“, das eine Atmosphäre mit Perlglanz auf einer fein gemaserten Holzbasis schafft.
Der Schalthebel der Lineartronic bzw. des Fünfgang-Automatikgetriebes verfügt über einen kürzeren Schaft und ein einfaches, geradliniges Design, das die Bedienbarkeit verbessert. Darüber hinaus wurde der Griffbereich mit Metallic-Materialien ausgestattet, die für einen fortschrittlich-mechanischen Eindruck sorgen.
Kombiinstrument.
・ Vier Anzeigen und ein zentraler LCD-Bildschirm wurden in einem aluminiumbe-dampften Ring zusammengefasst. Die Anzeigen und das Display sind auch tagsüber ständig beleuchtet, um die Ablesbarkeit zu verbessern. Die Skalen der Anzeigen verändern ihre Farbe: Beim Einschalten der Zündung werden sie hellblau, beim Ausschalten weiß.
・ Beim Dieselmodell wurden eine Vorglühanzeige und je eine Warnleuchte für den Abscheider und den Dieselpartikelfilter hinzugefügt.
Multi-Informations-Display.
・ Das Multi-Informations-Display, das die Umgebungstemperatur, den Kraftstoff-verbrauch und die Uhrzeit digital anzeigt, befindet sich in der Mitte der Mittel-konsole, sodass es von allen Sitzplätzen aus einsehbar ist. Bei der Verbrauchs-anzeige kann zwischen Momentanverbrauch, Durchschnittsverbrauch, Reichweite und AUS gewählt werden.
・ Im Sinne verbesserter Sichtbarkeit und Sicherheit wurde eine Gurtwarnleuchte für den Beifahrersitz eingebaut.
Lenkung.
・ Die sportliche Form des Lenkrads wurde neu designt. Die leichte, sehr steife Lenksäule bietet ein hochwertiges und stabiles Lenkgefühl.
・ Die Modelle mit Lineartronic bzw. Fünfgang-Automatikgetriebe sind serienmäßig mit einer kompakten Schaltwippe am Lenkrad ausgestattet. Die Paddels am Lenkrad steigern die Bedienbarkeit und bieten den Genuss des manuellen Gangwechsels.
Klimaanlage.
・ Alle Modelle sind mit einer dualen Klima-Vollautomatik ausgestattet.
・ Alle Modelle sind mit Luftauslässen hinten ausgestattet. Der Outback 3.6R ist mit belüfteten Rücksitzen zur Steigerung des Sitzkomforts ausgestattet.
・ Der Dieselmotor verfügt über einen hohen Wirkungsgrad. Das bedeutet, dass die Wassertemperatur beim Fahren nicht so schnell wie möglich ansteigt. Deshalb ist eine Heizung mit positivem Temperaturkoeffizienten (PTC-Heizung) erforderlich. Diese sorgt unmittelbar nach dem Starten des Motors bzw. in Regionen mit extrem kaltem Klima für zusätzliche Heizleistung.
Radio mit 6-fach-CD-Wechsler.
Die Radioempfangsleistung wurde verbessert. Die Heckscheibe ist mit zwei Hochleistungs-Scheibenantennen ausgestattet.
・ Die Anlage ist exklusiv auf den neuen Outback abgestimmt und verfügt z.B. über einen eingebauten parametrischen Equalizer. Durch die Technologie SRS CS Auto und sechs Lautsprecher einschließlich Hochtönern, die seitlich am Armaturenbrett angebracht sind, ist eine realistische Klangwiedergabe möglich.
・ Darüber hinaus werden die Formate MP3/WMA, CD-R/RW und die Bluetooth-Freisprechfunktion von Mobiltelefonen unterstützt.
・ Zur besseren Bedienbarkeit während der Fahrt wurden die Bedienelemente des Radios und der Freisprechanlage in das Lenkrad integriert.
McIntosh-Navigationssystem (Outback 3.6R).
・ Zusätzlich zur McIntosh-Home-Audio-Surround-Technologie und der Optimierung der Lautsprecheranordnung wurden exklusiv für den Outback ein separat installierter Vorverstärker und Sechskanal-Verstärker gestaltet. Dieses System erlebt im Outback seine Premiere auf dem europäischen Markt.
・ Es ist ein 5.1-Kanal-Surround-Soundsystem verbaut. Zusätzlich zu den neun Lautsprechern vorne, hinten, links, rechts und in der Mitte des Armaturenbretts ist das Fahrzeug für die Basswiedergabe mit einem Subwoofer ausgestattet. Insgesamt sind 10 Lautsprecher verbaut.
・ Die Anordnung der seitlich am Armaturenbrett angebrachten Lautsprecher wurde optimiert. Die hinteren Lautsprechersatelliten verbessern die Audioperformance für die Fondpassagiere und eine Subwooferbox gibt tiefe Bässe kraftvoll wieder.
1.3 Der Antrieb.
In Österreich werden drei Modelle angeboten: 2.5i mit 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer Motor mit oben liegender Nockenwelle, 3.6R mit 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxer Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen und 2.0D mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer-Diesel Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen und Turbolader.
Outback 2.5i.
Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit oben liegender Nockenwelle leistet 123 kw/ 167 PS bei 5.600 U/min und stemmt 229 Nm bei 4.000 U/min. In Verbindung mit dem Lineartronic-Getriebe wurden Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit verbessert und Verbrauchswerte erreicht, die mit jenen des 2,0-Liter-Motors vergleichbar sind. Im EU-Mix begnügt sich das Modell mit 8,6 l/100 km. Mit der Lineartronic und der Schaltwippe am Lenkrad reduziert sich der Durchschnittsverbrauch sogar um 0,2 Liter. Das Fahrzeug bietet weiterhin souveräne Bodenfreiheit (200 mm) und dazu überlegene Fahrstabilität beim Kurven- und Geradeausfahren. Dafür sorgt das hervorragende Gleichgewicht zwischen dem einzigartigen Subaru Boxer Motor (mit niedrigem Schwerpunkt) und dem Symmetrical AWD. 225/60R17-Reifen und Alufelgen gehören zur Serienausstattung.
Outback 3.6R.
Der Outback 3.6R ist das neue Flaggschiff der Modellreihe und wird von einem 6-Zylinder Boxer Motor mit 191 kw/260 PS bei 5.600 U/min. angetrieben, der für sein ausgewogenes Drehzahlverhalten bekannt ist. Der Hubraum des bestehenden 3,0-Liter-Motors wurde erhöht, ohne die Außenmaße wesentlich zu verändern. Der 3,6-Liter-Motor verbindet hohe Qualität mit Fahrkomfort. Die Kompaktheit und der niedrige Schwerpunkt des Motors tragen zum knackigen Handling des Autos bei. Es fährt sich komfortabel und sportlich. Durch die Hubraumvergrößerung wurden die Leistung und vor allem das Drehmoment deutlich auf 350 Nm bei 4.400 U/min. gesteigert. Dank geringerer Reibung wird ein dem 3,0-Liter-Motor vergleichbarer Kraftstoffverbrauch (10 l/100 km) erzielt und so die Umweltverträglichkeit des Fahrzeugs verbessert. Das System erfüllt die Euro-5-Abgasnorm. Das Motor- und Antriebsmanagement Subaru Intelligent Drive (SI-DRIVE), das drei Fahrmodi bietet, gehört zur Serienausstattung.
SI-DRIVE:
„Intelligent“: Sorgt für sanfte Kraftentfaltung. Ist für Fahrer, die im Stadtverkehr und auf Langstrecken auf Wirtschaftlichkeit achten, am besten geeignet.
„Sport“: Bietet aufrichtige Beschleunigung und überlegene Reaktionen, ist für sportliches Fahren auf kurvenreichen Straßen und hohen Geschwindigkeiten optimal. „Sport sharp“: Der Schwerpunkt liegt hier auf Reaktion und unangestrengter Beschleunigung, jeder Gasbefehl wird unmittelbar, ohne Fading-Charakter, an das Motormanagement weiter geleitet.
Outback 2.0D.
Dieses Modell wird vom 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel-Boxermotor mit zwei oben liegenden Nockenwellen angetrieben. Der Subaru Boxer Diesel leistet 110kw/ 150 PS und ist der erste Motor dieser Art weltweit in einem Großserien-PKW. Er bietet mit 350 Nm von 1.800 – 2.400 U/min nicht nur reichlich Drehmoment, wie es für Dieselmotoren typisch ist, das neue Modell erfüllt auch die Euro-5-Abgasnorm. Der geschlossene Dieselpartikelfilter reduziert die Partikelmenge im Abgas und verbessert die Abgaswerte weiter. Das Fahrzeug ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgestattet und bietet so souveräne, sportliche Fahrleistungen, die Boxer Diesel- Charakteristik sowie hervorragende Multifunktionalität und hohe Umweltverträglichkeit.
1.3.1 Symmetrical AWD.
Die grundlegende Antriebstechnologie des neuen Outback behält ihre Originalität bei.
Der permanente, symmetrische Allradantrieb von Subaru bietet Fahrvergnügen mit überragenden Fahrleistungen und Zuverlässigkeit. Dank des Boxermotors mit seinem niedrigen Schwerpunkt und des längs eingebauten Allradantriebs ist das Gleichge-wicht zwischen links und rechts hervorragend. Je nachdem, welches Getriebe zum Einsatz kommt, werden drei unterschiedliche Zentraldifferenziale, das Herzstück des Allradantriebs, verbaut.
Allradantrieb mit Zentraldifferenzial (Outback 2.5i und 2.0D MT):
Das System ist eine Kombination aus Kegelrad-Zentraldifferenzial mit grundsätzlicher Drehmomentverteilung im Verhältnis 50:50 und Viskokupplung als Sperrdifferenzial. Dreht das Vorder- bzw. Hinterrad durch, korrigiert die Viskokupplung die Drehmoment-verteilung so, dass wieder Traktion gewährleistet ist. Das System wird mit dem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert.
Allradantrieb mit variabler Drehmomentverteilung (Outback 3.6R).
Das Planetengetriebe wird zur Drehmomentverteilung mit einer grundsätzlichen Aufteilung im Verhältnis 45:55 mit Schwerpunkt auf den Hinterrädern eingesetzt. Dieses System unterstützt einen leistungsstarken Motor, verbessert die Drehleistung der Vorderachse und ermöglicht eine aktive Fahrweise. Es wird mit dem Fünfgang-Automatikgetriebe kombiniert.
Allradantrieb mit aktiver Drehmomentverteilung (Outback 2.5i Lineartronic).
Die Betriebsbedingungen an allen vier Rädern, das Motordrehmoment und das VDC (Vehicle Dynamics Control) werden ständig überwacht und die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern wird unverzüglich an die Veränderungen der Fahrbahnoberfläche angepasst. Somit sind Fahrstabilität und Traktion gewährleistet.
1.3.2 Schalten oder schalten lassen.
Freie Wahl: Die Kraftübertragung von Motor zum Antriebsstrang erfolgt entweder manuell per 6-Gang Schaltgetriebe oder automatisch per stufenlosem Lineartronic CVT Getriebe.
Manuelles Sechsganggetriebe.
Das Modell 2.5i und der 2.0-Liter-Boxer-Diesel sind mit diesem Getriebe ausgestattet.
・ Das neue Getriebe ist dank optimiertem Layout der Gänge und Schaltverbindungen gleich lang wie das bisherige manuelle Fünfganggetriebe.
・ Durch den dank der sechs Gänge vergrößerten Übersetzungsbereich werden Verbrauch, Fahrgefühl und Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten verbessert.
・ Auch für den Rückwärtsgang wurde eine Dauersynchronisation verbaut, die das Schaltgefühl verbessert.
・ Die optimierten Schmierwege führen zu geringeren Reibungsverlusten und somit zu besseren Verbrauchswerten.
Fünfgang-Automatikgetriebe.
Das Modell 3.6R ist mit einem Fünfgang-Automatikgetriebe ausgestattet, das genaue Kontrolle und ein sanftes Schaltgefühl ermöglicht. Die Haltbarkeit wurde entsprechend der gestiegenen Motorleistung verbessert. Der Verbrauch wurde durch geringere Reibung optimiert. Neben der Serienausstattung mit Schaltwippe für den manuellen Modus wurde zur leichteren Bedienung des Wahlhebels eine gerade Schaltgasse mit vier Positionen gewählt.
Stufenloses „Lineartronic“-Getriebe CVT.
Subarus Kraftübertragungssystem der nächsten Generation, die längs eingebaute, kettengetriebene, stufenlose „Lineartronic“ für PKW mit Allradantrieb erlebt hiermit ihre Premiere auf dem Weltmarkt. Das Modell 2.5i ist damit wahlweise ausgestattet. Der größte Vorteil des CVT-Getriebes ist die aktive Nutzung des wirksamen Drehzahl-bereichs des Motors. Dadurch, dass die Steuerung des Fahrzeugs genau den Intentionen des Fahrers folgt, wird ein lineares, natürliches Fahrgefühl erzielt.
Statt des herkömmlichen Metallriemens werden zur Drehmomentübertragung zwischen den zwei Riemenscheiben des Variators (der Gangwechseleinheit) Ketten verwendet.
Sechsgang-Handschaltmodus mit überlegenen Fahreigenschaften.
Das Übersetzungsverhältnis des stufenlosen Getriebes wird an bestimmten Punkten fixiert, um einen Sechsgang-Handschaltmodus zu ermöglichen. Die technologische Erfahrung aus der Zeit vor der Einführung des elektronisch gesteuerten stufenlosen Getriebes ermöglicht überlegene Reaktionen und Kontrolle, z.B. mit Gangwechseln binnen 100 Millisekunden oder weniger, und somit eine sportliche Fahrweise. Die Anzahl von sechs Gängen wurde im Rahmen wiederholter Fahrtests gewählt, um die erforderliche Motorbremsleistung und Beschleunigung mit der minimalen Anzahl an Schaltvorgängen zu ermöglichen. Über die Schaltwippe am Lenkrad kann der Fahrer seine Schaltbefehle einfach weitergeben.
1.4 Das Fahrwerk.
Das Chassis des neuen Outback wurde im Sinne des „Subaru Dynamic Chassis Control Concept“ entwickelt.
Der unterstützende Teil der Motoraufhängung wurde effektiv so gestaltet, dass die Motorvibrationen minimiert werden. Dadurch werden Leerlaufvibrationen und Beschleunigungsgeräusche reduziert. Nicht nur der Motor sondern auch die Vorderradaufhängung und die elektrische Servolenkung sind am Gabelrahmen montiert. So werden Vibrationen von der Fahrbahn nicht so leicht direkt auf die Karosserie übertragen.
Hinterradaufhängung.
Hier kommt eine Doppelquerlenker-Radaufhängung zum Einsatz. Zwischen dem Hilfsrahmen und der Karosserie befinden sich große Lagerbuchsen. Durch die Minimierung des Schwingungs- und Lärminputs von der Fahrbahn werden Fahrkomfort und Laufruhe gesteigert.
Hintere Stoßdämpfer mit Niveauregulierung.
Beim neuen Modell wurde eine bessere Niveauregulierung erzielt, die eine höhere Ladekapazität und somit mehr Nutzwert ermöglicht. Dieses System kommt bei der Hinterradaufhängung zum Einsatz.
Bremsen.
Bei allen Modellen sind an allen vier Rädern Scheibenbremsen mit ABS und EBV (elektronischer Bremskraftverteilung) verbaut.
Neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm VDC (Vehicle Dynamics Control) gehört bei allen Modellen der Bremsassistent zur Serienausstattung. Je nach Geschwindigkeit des Tritts auf das Pedal wird eine Bremsung als Notbremsung erkannt. Auch wenn der Pedaldruck nicht ausreicht, erhöht das System den Bremsdruck automatisch um zu einer sofortigen Verzögerung beizutragen.
Elektrische Feststellbremse.
Im Sinne der Funktionalität kommt eine elektrische Feststellbremse zum Einsatz. Durch den Feststellbremsknopf am Armaturenbrett, seitlich unterhalb des Lenkrades, entfällt die Handbremse und macht Platz für eine Ablage im Bereich der Mittelkonsole. Die Feststellbremse wird durch einen Tritt auf das Gaspedal automatisch gelöst.
Hillholder-Funktion.
Neben der elektrischen Feststellbremse gehört auch die Hillholder-Funktion zur Serienausstattung. Wird der neben der elektrischen Feststellbremse angebrachte Hillholder-Knopf gedrückt, aktiviert das System die Bremse automatisch, wenn das Fahrzeug an einer Stelle mit 5% oder mehr Gefälle geparkt wird. Beim Start des Fahrzeuges wird die Funktion automatisch deaktiviert. Das System funktioniert sowohl bei Steigung als auch bei Gefälle.
Elektrische Servolenkung.
Um den Verbrauch und das Lenkgefühl zu verbessern, kommt eine zahnradgestützte elektrische Servolenkung zum Einsatz. Beim neuen Modell kommt eine schnell übersetzte Lenkung für ein sportlicheres Lenkgefühl zum Einsatz.
Reifen und Felgen.
Alle Modelle sind serienmäßig mit 225/60R17-Reifen und 17-Zoll-Alufelgen ausgestattet.
Ein Ersatzreifen ist nicht mehr vorgesehen. Zur Gewichtseinsparung verfügen alle Modelle über ein Reifenreparaturkit.
1.5 Sicherheit für Fahrer, Passagiere und Fußgänger.
Der fortschrittliche ringförmige Verstärkungsrahmen der Karosserie verbessert die Kollisionssicherheit, unabhängig von der Aufprallrichtung. Zusätzlich trägt die neue Motoraufhängung mit Gabelstruktur zu einer größeren Knautschzone bei einem Frontalaufprall bei. Dadurch wird der Insassenschutz weiter verbessert.
Neuer ringförmiger Verstärkungsrahmen.
Bei dieser Sicherheitskarosserie, die für Zusammenstöße aus allen Richtungen ausgelegt ist, sind die Insassen durch die Ringform des Rahmens um die einzelnen Säulen und die ringähnliche Verstärkung der vorderen und hinteren Türöffnungen geschützt.
Bei einem Frontalaufprall verbiegt sich der Rahmen der neu im vorderen Karosseriebereich verbauten Motoraufhängung mit Gabelstruktur. Dadurch wird das Antriebsaggregat nach hinten unten gedrückt. So konnte die Rückwärtsbewegung des Motors wesentlich verlängert werden, sodass die Aufprallabsorption des Hauptrahmens noch effizienter wird.
Trotz des Designs mit kurzem Karosserieüberhang wurde die Struktur so optimiert, dass die Aufprallenergie durch die graduelle Verformung des Rahmenhecks wirksam absorbiert wird.
Neue Struktur zur Minimierung der Reparaturkosten.
Hinter der vorderen Stoßstange befinden sich aufprallabsorbierende Crashboxen. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von ca. 15 km/h oder weniger löst der Airbag nicht aus und die Aufprallenergie kann absorbiert werden, ohne den Hauptrahmen in Mitleidenschaft zu ziehen. Darüber hinaus können die Crashboxen einzeln ausgetauscht werden. Dadurch sollen Reparaturkosten, Zeitaufwand und Ressourcenverbrauch reduziert werden. Ein Stoßstangenholm mit Aufprallabsorptionseigenschaften wurde zum gleichen Zweck im Heck verbaut. Alle Teile des Kühlers sind nicht geschweißt, sondern mit Bolzen fixiert. Durch den einfacheren Teileaustausch werden die Reparaturkosten minimiert.
SRS-Airbags
Durch die Optimierung des Sensorlayouts wurde die Erkennungsleistung im Fall eines Aufpralls und somit der Insassenschutz weiter verbessert. Doppelte Front-, Seiten- und Fensterairbags gehören bei allen Modellen zur Serienausstattung. Im Sinne einer besseren Schutzleistung wurden die Seiten- und Fensterairbags vergrößert.
Unterschenkelschutzfunktion im Bereich des Fahrersitzes
Um den Kniebereich des Fahrers bei einem Aufprall zu schützen wurde der innere Aufbau der Lenksäule optimiert. Es steht genug Platz zur Aufnahme von Aufprallenergie zur Verfügung. Für mehr Sicherheit gibt es einen Knieschutz. Darüber hinaus sind die Pedale einschließlich der Fußstütze mit einer Abrutschschutz- und einer Aufprallabsorptionsfunktion ausgestattet.
Fußgängerschutz
Die aufprallabsorbierenden Materialien und die optimierte Struktur im Bereich der vorderen Stoßstange tragen dazu bei, dass die europäischen Richtlinien der nächsten Generation im Bereich Schutz von Fußgängern im Brustbereich erfüllt werden konnten. Diese gelten als die strengsten der Welt.
1.6 Preise und Verfügbarkeit
Subaru Outback 2.0D 39.990,- (inkl. 9% Nova und 20% MwSt.)
Subaru Outback 2.5i 41.990,- (inkl. 11% Nova und 20% MwSt.)
Subaru Outback 2.5i CVT 43.990,- (inkl. 11% Nova und 20% MwSt.)
Subaru Outback 3.6R 59.990,- (inkl. 14% Nova und 20% MwSt.)
Optional:
Metallic 490,- (exkl. Nova und 20% MwSt.)
Lederausstattung 1.990,- (exkl. Nova und 20% MwSt.)
Panorama Glas-Schiebedach 1.190,- (exkl. Nova und 20% MwSt.)
Der neue Subaru Outback wird Anfang Oktober 2009 in Österreich eingeführt, die Premiere des Subaru Legacy folgt bei der Vienna Autoshow im Jänner 2010.
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