1990er

1990

Subaru Legacy gewinnt die Gruppe N der Safari Rallye

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

Werfen wir einen Blick auf die beeindruckende Erfolgsgeschichte jener Subaru Modelle, die an Rallye-Weltmeisterschaften teilnahmen (WRC - World Rallye Championship), und sehen wir weiters, wie sie es schafften, die Weltmeisterschaft der Konstrukteure (Manufacturers' Championship) drei Jahre in Folge, 1995, 1996 und 1997 für sich zu entscheiden.

Die WRC sind motorsportliche Bewerbe, die quer über den Globus und unter unterschiedlichsten Bedingungen, also etwa auf Asphalt, Erd- und Sandpisten oder auf vereisten Straßen stattfinden. Subaru nimmt an der WRC teil, weil das Unternehmen sein Konzept der aktiven Fahrweise und aktiven Sicherheitsphilosophie, Active Driving, Active Safety, unter Beweis stellen möchte, und weil sich auf diese Weise Daten sammeln und analysieren lassen, die unter besonders schwierigen Fahrbedingungen gewonnen werden. Die Ergebnisse lassen sich mit viel Erfolg an den in Serienproduktion erzeugten Autos anwenden. Als erster japanischer Sieger der Konstrukteur-WM über drei Jahre in Serie wird Subaru die WRC auch weiterhin zur Weiterentwicklung und Verbesserung seiner Autos nutzen.

Sieger der Safari Rallye in der Gruppe N

1990, im ersten Jahr, in dem Subaru als Vollmitglied an der WRC teilnahm, musste gleich die brutalste Rallye aller Zeiten bestanden werden: die 38. Safari-Rallye. Subaru nahm in der Gruppe A mit fünf Legacys und einem Fahrzeug in der Gruppe N teil. Zu Beginn des Rennens bewarben sich 59 Wagen um den Titel. Von diesen erreichten wegen der unglaublich harten Bedingungen nur 10 das Ziel in Nairobi. Bis zu diesem historischen Rennen war es aufgrund der schwierigen klimatischen Bedingungen, der harten Pistenbedingungen und des Verbotes, Umbauten an den Autos vorzunehmen, noch keinem Fahrzeug der Gruppe N gelungen, die Rallye bis ins Ziel durchzustehen. 1990 wurde die Safari-Rallye zusätzlich durch die fürchterlichsten Wetterbedingungen in ihrer Geschichte behindert. Und in diesem Jahr erreichte auch erstmals in der Geschichte des Bewerbs ein Fahrzeug der Gruppe N das Ziel. Der Subaru Legacy. In dieser Gruppe treten jene Autos an, die den Serienfahrzeugen am ähnlichsten sind. Subaru nahm in diesem Jahr an 7 von 12 Rallyes teil und erzielte in der 1000-Seen-Rallye und in der Australien-Rallye den respektablen vierten Platz.

Übrigens: Subaru gewann die Safari-Rallye in der Kategorie der Gruppe N danach noch weitere acht Jahr in Folge.

1991

Subaru nahm an 9 von 14 Rallyes teil und kam im ersten Rennen, der Schweden-Rallye, als Dritter ins Ziel.

1992

In der ersten Rallye in Schweden konnte die Subaru-Mannschaft ihren bisher größten Erfolg feiern und erreichte den zweiten Platz. Außerdem platzierte sich Subaru in der letzten Rallye, der RAC in Großbritannien, an zweiter und sechster Stelle und gewann den Preis für das beste Konstrukteursteam der Rallye (Manufacturer's Team Award).

1993

Bei Subaru feierte man den ersten Sieg in der Neuseeland-Rallye. Die letzte Rallye, an der ein Legacy teilnahm, fand in diesem Jahr statt. Es war auch das Jahr des spektakulären Sieges von Colin McRae, der damals erst knapp 25 Jahre alt war. Außerdem hatte der Impreza seinen ersten Auftritt und erreichte in der 1000-Seen Rallye auf Anhieb Platz 2.

1994

Carlos Sainz übernahm mit einem spektakulären Auftritt das Steuer in der WRC. Er gewann die Akropolis-Rallye (Griechenland), die Neuseeland-Rallye und die RAC in Großbritannien. Damit wurde er über Nacht zu einer Berühmtheit unter den Rennfahrerteams. In diesem Jahr erkämpfte die Mannschaft den zweiten Platz.

1995

Subaru gewinnt mit dem Impreza die Rallye Weltmeisterschaft

In diesem Jahr gewann Subaru ganze fünf von acht Rallyes und holte sich den Titel des Weltmeisters unter den Konstrukteuren sowie auch jenen der Fahrer.

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1996

Subaru gewinnt das zweite Jahr in Folge den Weltmeistertitel der Konstrukteure

Subaru gewann drei von neun Rallyes und errang das zweite Jahr in Folge den Weltmeistertitel der Konstrukteure.

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1997

Subaru gewinnt im dritten Jahr in Folge den Weltmeistertitel der Konstrukteure

Nach einem fulminanten Beginn mit dem ersten Platz in der Rallye Monte Carlo, in Schweden und bei der Safari-Rallye, gelang es Subaru, auch noch den ersten Platz in der Tour de Corse, in der Neuseeland-Rallye, in San Remo (Italien), in Australien und bei der RAC in Großbritannien zu holen. Subaru errang als erster Konstrukteur japanischer Autos drei Jahre in Serie den WRC-Titel.

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2000er

2001

Richard Burns ist Rallye-Weltmeister auf Subaru Impreza WRC

Beim Saisonfinale in Großbritannien, dem letzten von insgesamt 14 WM-Rallyes im Jahr 2001, hat er es endlich geschafft: Subaru-Pilot Richard Burns holt als erster Engländer den WM-Titel! Er setzte sich erfolgreich gegen Colin McRae (Ford), Tommi Mäkinen (Mitsubishi) und Carlos Sainz (Ford) durch. Dem 30-jährigen Briten reichte der dritte Platz nach über 1.700 Rallye-Kilometern in den Wäldern von Wales, um den WM-Titel zu gewinnen.

2002

Tommi Mäkinen unterzeichnet beim Subaru World Rallye Team

Stolz verkündete das Subaru World Rallye Team, dass Tommi Mäkinen das Team in der Saison 2002 bereichern wird. Der viermalige Rallye Weltmeister und sein Beifahrer Risto Mannisenmaki, haben bei Subaru einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. „Ich fühlte, dass es höchste Zeit für einen Wechsel war. Und ich bin erleichtert, dass Subaru mir diese phantastische Möglichkeit gegeben hat.“ Sagte der 37-jährige Tommi. Teamchef David Lapworth dazu: „Kein Fahrer kann sich mit Tommi's Leistung in den letzten fünf Jahren messen. Wenn er nächste Saison mit dabei ist, wird die Messlatte für unser Team deutlich höher gelegt werden. Tommi wird der perfekte Cheffahrer und es wird unser vorrangiges Ziel sein, ihn zum Rallye Weltmeister 2002 zu machen“.

2003

Petter Solberg wird Rallyeweltmeister

Petter Solberg gewinnt den letzten WM-Lauf der Saison in Grossbritannien und wird Rallyeweltmeister 2003. Der Norweger begann in seiner Heimat im Rallyecross und mit Bergrennen, bevor er im Jahr 2000 bei Subaru für das Rallyeweltmeisterschaftsteam unter Vertrag genommen wurde. In nur drei Jahren ist er an die Spitze des Rallyesports gefahren.