1950er

1953

Der Konzern Fuji Heavy Industries wird gegründet

Im Jahr 1953 wurde Fuji Heavy Industries Ltd., der Mutterkonzern von Subaru, gegründet. Neben FHI gehören bald fünf weitere Unternehmen zur Gruppe. Fuji Kogyo baute weiterhin Motorroller, Omiya Fuji Kogyo produzierte Motoren, Utsunomiya Sharjo kümmerte sich wieder um die Flugzeugherstellung, Tokyo Fuji Sangyo war für den Verkauf von Bussen, Straßenbahnen und Generatoren zuständig, und Fuji Jidosha entwickelte neben Buskarosserien auch das erste Auto des Konzerns, den P-1.

1954

Der P-1 (Subaru 1500)

Im Februar 1954 kündigte FHI an, man werde den Prototyp eines Autos für den Personentransport unter dem Namen P-1 herausbringen. Der P-1, der noch im selben Jahr in Subaru 1500 umbenannt wurde, beeindruckte durch die erste selbsttragende Karosserie aus japanischer Produktion. Das Auto erwies sich bei der Entwicklung der Nachfolgemodelle Subaru 360 und Subaru 1000 als überaus wertvoll.

P-1 (SUBARU 1500)

Karosserie  
Abmessungen (L x H x B): 4.235 mm x 1.670 mm x 1.520 mm
Gewicht: 1.178 kg
   
Motor  
Technische Daten: Wasserkühlung, Viertaktmotor OHV, 4 Zylinder
Bohrung x Hub: 79.4 mm x 75.0 mm
Hubraum: 1.485 cm³
Verdichtungsverhältnis: 7.2
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 55 / 4.400
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 11 / 2.700
   
Radaufhängung  
Vorne: Einzelradaufhängung mit Schwenkarm quer
Hinten: Aufhängung auf Starrachse

1958

Subaru 360

Der Kleinwagen Subaru 360 - in Japan so bekannt wie der Käfer.

Subaru 360 (Verkaufsmodell im Mai 1958 in Japan)
 
Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 2.990 mm x 1.380 mm x 1.300 mm
Gewicht: 385 kg
   
Motor  
Modell: EK31
Technische Daten: Luftkühlung, Zweitakter, Serienmotor mit 2 Zylindern
Bohrung x Hub: 61.5 mm x 60 mm
Hubraum: 356 cm³
Verdichtungsverhältnis: 6.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 16 / 4.500
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 3 / 3.000
   
Radaufhängung  
Vorne: Einzelradaufhängung mit verstärkter Querachse
Hinten: Einzelradaufhängung auf beweglicher Achse

1960er

1961

Der Subaru Sambar

Auf der Grundlage des Subaru 360 wurde der „Subaru Sambar" als Kleinlaster konzipiert, der durch seine stabilen Fahreigenschaften glänzte.

Subaru Sambar Light Van (Verkaufsmodell 1961 in Japan)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 2.990 mm x 1.520 mm x 1.300 mm
Gewicht: 530 kg
   
Motor  
Modell: EK32
Technische Daten: Luftkühlung, Zweitakter, Reihenmotor mit 2 Zylindern
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 18 / 4.700
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 3.2 / 3.200
   
Radaufhängung  
Vorne: Einzelradaufhängung mit Querarm
Hinten: Einzelradaufhängung auf beweglicher Achse

1966

Subaru 1000

Der Subaru 1000, der 1966 erschien, war richtungsweisend für die Marke: Als erster Subaru verfügte er über einen Boxermotor.

Subaru 1000 Super Deluxe (Modell auf dem japanischen Markt im Mai 1966)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 3.930mm x 1.390 mm x 1.480mm
Gewicht: 695 kg
   
Motor  
Modell: EA52
Technische Daten: Wasserkühlung, Boxermotor mit 4 gegenüberliegenden, horizontal angeordneten Zylindern OHV
Bohrung x Hub: 72 mm x 60 mm
Hubraum: 977 cm³
Verdichtungsverhältnis: 6.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 55 / 6.000
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 7.8/3.200
   
Radaufhängung  
Vorne: Einzelradaufhängung mit Schwenkarm quer
Hinten: Einzelradaufhängung mit Querarm

1970er

1972

Der Subaru Leone

Der erste Subaru mit Allradantrieb - der Leone Kombi. Mit dem Leone Kombi wagte Subaru etwas völlig Neues. Bis dahin war der Allradantrieb nur Geländewagen vorbehalten. Bei Subaru erkannte man die vielen Vorteile dieses Antriebskonzeptes.

Der Leone wurde bald so bekannt, dass er zur weltweit meistverkauften allradgetriebenen Limousine aufstieg. Außerdem gilt der Leone als Startsignal für den Einsatz der 4WD-Technologie bei allen Arten von Autos.

Subaru Leone Station Wagon 4WD (bei Einführung in Japan 1972)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 3.995 mm x 1.385 mm x 1.500 mm
Gewicht: 855 kg
   
Motor  
Modell: EA63S
Technische Daten: Luftkühlung, Boxermotor, Vierzylinder OHV
Bohrung x Hub: 85 mm x 60 mm
Hubraum: 1.361 cm³
Verdichtungsverhältnis: 7.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 72 / 6.400
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 10.2 / 3.600
   
Radaufhängung  
Vorne: Einzelradaufhängung Starrachse
Hinten: Einzelradaufhängung mit Längsarm, Neigungswinkel 45°

1980er

1983

Der Subaru Domingo

Im Oktober 1983 kam der „Urvater aller Micro-Vans" als Subaru Domingo auf den Markt. Diese Serie ermöglichte die Unterbringung von 7 Passagieren auf relativ kleinem Raum.

Subaru Domingo 4WD GS (bei Einführung in Japan 1983)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 3.410 mm x 1.870 mm x 1.430 mm
Gewicht: 880 kg
   
Motor  
Modell: EF10
Technische Daten: Wasserkühlung, Reihenmotor, Dreizylinder OHC
Bohrung x Hub: 78 mm x 69.6 mm
Hubraum: 997 cm³
Verdichtungsverhältnis: 9.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 56 / 6.400
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 8.5 / 3.200
   
Radaufhängung  
Vorne: Starrachsen-Einzelradaufhängung
Hinten: Einzelradaufhängung mit Längsarm, Neigungswinkel 45°

1984

Das Subaru ECVT-Getriebe

Mit dem ECVT kann der Fahrer die Geschwindigkeit des Autos kontrollieren. Das Fahrzeug verändert die Geschwindigkeit automatisch mit dem am besten geeigneten Gang. Eine Weiterentwicklung des ECVT ist das i-CVT, ein stufenloses, intelligentes Getriebe, das etwa im Subaru Pleo zur Anwendung kam.

Der Subaru Justy

Der erste Subaru Justy kam im Februar 1984 auf den Markt. Ein Kleinwagen mit Allradantrieb. Das gibt es nur bei Subaru.

Subaru Justy 4WD RS (Als Neuerscheinung in Japan 1984)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 3.535 mm x 1.390 mm x 1.535 mm
Gewicht: 640 kg
   
Motor  
Modell: EF10
Technische Daten: Wasserkühlung, Reihenmotor, Dreizylinder OHC
Bohrung x Hub: 78 mm x 69.6 mm
Hubraum: 997cm³
Verdichtungsverhältnis: 9.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 63 / 6.400
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 8.5 / 3.600
   
Radaufhängung  
Vorne: Starrachsen-Einzelradaufhängung
Hinten: Starrachsen-Einzelradaufhängung

1989

Der Subaru Legacy

Mit der Einführung des Legacy im Februar 1989 machte Subaru die ersten Geh- bzw. Fahrversuche auf dem Zwei-Formate-Markt. Der Legacy verkörpert die traditionellen Technologien von Subaru, brachte jedoch ein völlig neues Design, das hervorragende Fahreigenschaften garantierte.

Subaru Legacy Touring Wagon VZ 4AT (bei seiner Markteinführung in Japan 1989)

Karosserie  
Abmessungen (L x B x H): 4.690 mm x 1.500 mm x 1.690 mm
Gewicht: 1.210 kg
   
Motor  
Modell: EJ20
Technische Daten: Wasserkühlung, Otto-Viertaktmotor, Front-Längspositionierung, 16 Ventile, Boxermotor
Bohrung x Hub: 92 mm x 75 mm
Hubraum: 1.994 cm³
Verdichtungsverhältnis: 8.5
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min): 150 / 6.800
Max. Drehmoment (Nm bei 1/min): 17.5 / 3.200
   
Radaufhängung  
Vorne: Starrachsen-Einzelradaufhängung
Hinten: Starrachsen-Einzelradaufhängung Dual Link

Der Legacy bricht den internationalen Geschwindigkeitsrekord auf 100.000 km

Bei Subaru wird viel Wert auf Fahrleistung gelegt. Unsere Techniker führen daher laufend Tests unter verschiedensten Bedingungen durch - auf speziellen Teststrecken und auf öffentlichen Straßen. Subaru ist stets bestrebt, die Leistung ihrer Fahrzeuge zu steigern. Anhand von gewissenhaft durchgeführten Vergleichtests neuer Modelle vor Ihrer Markteinführung. Ziel dieser Leistungstests ist immer, bestehende Geschwindigkeits-Rekorde mit innovativen technologischen Lösungen zu brechen.

Mit dem Legacy RS gelang Subaru vom 02. - 21. Jänner 1989 im Arizona Test Center, in der Nähe von Phoenix (Arizona), ein sensationeller Geschwindigkeits-Weltrekord über 100.000 km. Diese Distanz konnte in 447 Stunden, 44 Minuten und 9,887 Sekunden (ca. 17 Tage) bewältigt werden, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 223,345 km/h. Und das hieß neuer Weltrekord!

Bestehende Rekorde brechen

Die erste Generation der 4-türigen Legacy RS AWD Limousine mit manuellem 5-Ganggetriebe übertraf immer wieder weltweite Höchstgeschwindigkeiten. Diese „Rekordautos" wurden lediglich entsprechend den Richtlinien der Fédération International de l´Automobile (FIA) teilweise umgebaut, entsprachen aber weitgehend den in Serie hergestellten Massenautos. Die erste Generation des Legacy wurde entwickelt, um den damals bestehenden Geschwindigkeits-Weltrekord über 100.000 km (50.000 Meilen), aber auch internationale Rekorde der Kategorie A (dürfen jährlich nicht mehr als 5.000 Stück (*) hergestellt werden), Gruppe 1 (a Benzin), Klasse 7 (1.500 - 2.000 cm³) zu brechen.

(*) Der Versuch wurde sofort nach der Ankündigung der ersten Legacy-Generation gestartet, die Genehmigung zur Produktion von über 5.000 Stück war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erteilt. Daher wurde der Test in der Kategorie A durchgeführt.

2 ½ Mal rund um den Globus - ohne Unterbrechung

Das Arizona Test Center ist eine ovale Rennstrecke mit einer Streckenlänge von 9,182 km. Das Fahrzeug sollte 100.000 km ohne Unterbrechung fahren. Anhand der so erzielten Daten wird die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet, Pausen und Stillstandszeiten inkludiert. Während des gesamten Tests durften nach Belieben Reifen- und Fahrer gewechselt werden. Es starteten drei Legacy bei diesem Langzeittest, der sie scheinbar unendliche 10.891 Mal rund um die ovale Rennstrecke im Arizona Test Center führte.

Die Instrumente zeigen 100.000 km an

Es war genau 3 Uhr 11 Minuten und 56 Sekunden am Morgen des 21. Januar 1989. Seit dem Start waren exakt 447 Stunden, 44 Minuten und 9.887 Sekunden verstrichen. Der Legacy hatte sämtliche Konkurenzmodelle geschlagen. Er legte die Strecke über 100.000 km nachweislich schneller als jedes andere Fahrzeug vor ihm zurück. Das Ergebnis war auch insofern bemerkenswert, da alle drei Legacy den bisherigen Rekord um mehr als 10 km/h überschritten hatten. Der Versuch, den bisherigen Weltrekord einzustellen, war Teil eines offiziellen Wettbewerbs, den die FIA organisiert hatte. Der Test wurde nach dem strengen FIA-Reglement durchgeführt. Für die Geschwindigkeitsanzeigen und die Jury musste erst eine offizielle Genehmigung durch die FIA eingeholt werden.