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14. Mai 2018

Subaru Sport

Nürburgring: Subaru WRX STI holt SPT3-Klassensieg

Zum insgesamt fünften Mal holte Subaru mit seiner Motorsporttochter Subaru Tecnica International (STI) und einem seriennahen WRX STI den Sieg in der SPT3-Klasse beim 24-Stunden-Klassiker am Nürburgring.

Nürburgring: Subaru WRX STI holt SPT3-Klassensieg
Mit großen Ambitionen ging man seitens Subaru und der Motorsporttochter STI in die Vorbereitung zum 24-Stunden-Klassiker am Nürburgring, der heuer von 11. bis 13. Mai stattfand: das Ziel war kein geringeres, als den insgesamt fünften Klassensieg in der SPT3-Klasse einzufahren.
Nachdem 2017 das Podium verpasst wurde, sollte dieses Jahr das seriennahre Rennmodell des WRX STI mit erhöhter Motorleistung und verbesserter Ausfallsicherheit zum Titel führen. Neben einer optimierten Getriebeübersetzung verbesserte STI auch die Bremsleistung, was sich durchaus bezahlt machte: der Start von der Pole Position war der Lohn für einen starken Auftritt im Qualifying.

Technische Probleme in früher Rennphase ohne Auswirkung
Bereits früh im Rennen traten technische Komplikationen auf, die das Team rund um General Team Manager Hideharu Tatsumi bangen ließen. Das Mechaniker-Team, inklusive sechs ausgewählter Mechaniker von japanischen Subaru Händlern, reagierte prompt und löste die Probleme umgehend. Zurück auf der Strecke konnten die vier Fahrer Carlo van Dam (Niederlande), Tim Schrick (Deutschland), Hideki Yamauchi und Takuto Iguchi (beide Japan) die aufgerissene Lücke zu den führenden Fahrzeugen schnell wieder schließen. Nach zehn Stunden Rennzeit eroberte der Subaru WRX STI dann die Spitzenposition zurück.
Mit Fortgang des Rennens verschlechterte sich die Wetterbedingungen, dem WRX STI mit seinem Symmetrical AWD (Allradantrieb) konnte das jedoch nichts anhaben. Im Gegenteil: der Subaru spielte hier seine Vorzüge gegenüber den teils höher eingeschätzten Konkurrenten voll aus.

Bange Momente vor dem Sieg
Eine Stunde vor Ende des Rennens gab es erneut einen bangen Moment, als der Wagen nochmals aufgrund technischer Probleme den Weg in die Box antreten musste. Motorprobleme waren diesmal der Grund zur Sorge. Aber auch in diesem Fall behielt das Techniker-Team einen kühlen Kopf und der WRX STI konnte nach kurzer Zwangspause schnell wieder zurück ins Rennen, wo er die Ziellinie schließlich als erster überquerte.
Mit dem SPT3-Klassensieg und dem 62. Rang im Gesamtranking war die Revanche für das letzte Jahr perfekt und die Freude beim Team entsprechend groß.

Der insgesamt fünfte Klassensieg nach 2011, 2012, 2015 und 2016 ist deutliches Zeichen, dass der Subaru WRX STI auch anspruchsvollsten Rennstrecken wie dem Nürburgring - nicht umsonst "die grüne Hölle" genannt - gerade auch mit seiner AWD-Technik mehr als gerecht wird.