EyeSight als aufmerksamer Beifahrer

Sicher und entspannt ankommen: dank Subarus einzigartigem Fahrerassistenzsystem Eyesight

Die Subaru Corporation verkündete im Dezember 2020 die Eröffnung eines eigenen Standortes für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz - das sogenannte „Subaru Lab“. Doch was heißt überhaupt künstliche Intelligenz? Und wozu braucht man sie in einem Fahrzeug?

Der Begriff „Intelligenz“ an sich ist schwer zu fassen oder zu definieren. Denken wir an menschliche Intelligenz, geht es meist um logisches und situationsabhängiges Handeln oder den Abruf von Wissen, der in einer bestimmten Situation nötig ist. Bei künstlicher Intelligenz, geht es meist um Automatisierungsprozesse oder maschinelles Lernen. Dabei ist das Ziel, menschliches Entscheidungsverhalten nachzuahmen und eigenständige Problemlösungen – beispielsweise durch Computer – zu erreichen.
Künstliche Intelligenz wird heutzutage vielseitig diskutiert und abgebildet. Von dystopischen Zukunftsvisionen, bei denen Maschinen über die Menschen herrschen, bis zu einer utopischen Welt, in der Roboter für unseren Wohlstand sorgen.

Wieviel Wahrheit steckt aber hinter solchen Gedankenspielen? Momentan herzlich wenig, solche Szenarien bleiben (vorerst) der Science-Fiction vorbehalten. Was aber tatsächlich stimmt, ist, dass künstliche Intelligenz heutzutage oftmals schon im Alltag zu finden ist. Sei es der virtuelle Gegner im Computerspiel oder der einfache Algorithmus, der uns beim Surfen im Internet immer wieder von uns angesehene Produkte auf den Bildschirm einspielt, um uns zum Kauf zu animieren. Jeder Suchbegriff, den wir im Internet eingeben wird künstlich intelligent analysiert. Die Spracherkennung in unseren Smartphones, das Entsperren mittels Gesichtserkennung und schließlich das selbstfahrende Auto. All diesen Dingen, die uns den Alltag erleichtern, liegt künstliche Intelligenz zugrunde, in den verschiedensten Entwicklungsgraden und Komplexitäten.

Dem Fahrer assistieren

Eines der meistbehandelten Themen im Automobilbereich ist die Automatisierung des Fahrens. Dabei sollen Aufgaben, die der Fahrer bisher innehatte, an das Auto selbst übergeben werden. Der Zweck solcher Automatisierungen liegt darin, die Zahl der Unfälle zu verringern, die Straßen somit für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen und letztlich auch den Verkehrsfluss zu erhöhen.
Dieses Thema ist ein sehr sensibles, es geht um die Aufrechterhaltung des Fahrspaßes ebenso wie darum, dem Fahrer seine „Mündigkeit“ nicht komplett abzunehmen. Für viele ist es befremdlich und beängstigend zugleich, dass das Auto Aufgaben übernimmt, die man bisher selbst erfüllen musste.

In den letzten Jahren konnte die Forschung und Entwicklung große Fortschritte bei der Automatisierung des Fahrens erzielen. Bis zu einer Welt, in der der Verkehr völlig automatisiert abläuft, ist es aber noch ein sehr weiter Weg, viele Fragen dazu sind offen. Wer haftet bei Unfällen, wie klärt man Schuldfragen, wie verhindert man technisches Versagen? Alle diese – und viele weitere – Dinge müssen diskutiert und festgelegt werden, bevor an vollautomatisiertes Fahren zu denken ist.

Was aber heute bereits fest steht: dem Fahrer assistierende Systeme, die im Notfall eingreifen können haben ihre Berechtigung. Dies schlägt sich auch in einer Entscheidung der Europäischen Union nieder, in der in Zukunft bestimmte Funktionalitäten, wie etwa ein Notbremsassistent, zwingend bei der Ausstattung vorhanden sein müssen.
Wir beschäftigen uns heute aber einmal mit dem Ist-Stand. Fakt ist: Subaru arbeitet seit jeher daran, den Individualverkehr für alle Teilnehmer so sicher wie möglich zu machen. Das beginnt beim Fahrzeugdesign und setzt sich über die Crash-Sicherheit, die Übersicht und die Traktion durch den symmetrischen Allrad S-AWD fort. Dem übergeordnet hat man sich ein hohes Ziel gesteckt: Null Verkehrstote in Zusammenhang mit einem Subaru bis zum Jahr 2030, die „Mission Zero“.
Um dieses Ziel zu erreichen, stattet Subaru alle seine Fahrzeuge, die aktuell am österreichischen Markt erhältlich sind, serienmäßig mit seinem Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ aus.

Subaru EyeSight: ein zusätzliches Paar Augen

EyeSight bildet das Herzstück des hohen Sicherheitsniveaus aller Subaru-Modelle. Das seit 2015 sukzessive im deutschsprachigen Markt eingeführte System kombiniert verschiedene Assistenten und knüpft so ein engmaschiges Sicherheitsnetz. Subaru geht dabei jedoch seinen eigenen Weg. Schon 1989 wurde die Entwicklung eines Fahrerassistenzsystems angestoßen, 1999 präsentierte man mit dem Active Driving Assistant (ADA) die weltweit erste Lösung dieser Art. Während die Systeme anderer Automobilhersteller auf die Kombination verschiedener Sensortechniken wie Kamera und Radar oder Mikrowellen zurückgreifen, funktioniert EyeSight (Marktstart in Japan 2008) als erstes System rein optisch.
Zwei Kameras – ähnlich den menschlichen Augen – überwachen das Verkehrsgeschehen vor dem Fahrzeug. Diese Bilddaten werden ständig von einem Computer überwacht. Auf diese Weise fährt immer ein „zusätzliches Paar Augen“ mit. Im Notfall kann das System so eingreifen, wenn der Fahrer etwas übersieht, in einer Situation falsch reagiert oder die menschliche Reaktionszeit nicht mehr ausreicht. Hier knüpfen wir wieder an das Thema künstliche Intelligenz an. Denn auch EyeSight muss „beigebracht“ werden, was Gefahrensituationen sind und wie reagiert werden muss. Im Hintergrund werkelt eine Vielzahl an digitalen Helfern, die Distanzen messen, Objekte erkennen und mit den Funktionen des Fahrzeugs verbunden sind.

Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des EyeSight-Systems bestätigen eine Vielzahl unabhängiger Tests unter anderem durch den ADAC, ÖAMTC und das US-amerikanische Insurance Institute for Highway Safety (IIHS). Sie bewerten den Subaru-Assistenten oftmals sogar besser als Wettbewerbssysteme, die mit Radartechnik arbeiten. Auch bei einer Untersuchung von 26 Modellen von neun Herstellern durch die Testorganisation JNCAP (Japan New Car Assessment Program), das japanische Pendant zu EuroNCAP, erreichten die mit EyeSight ausgestatteten Subaru-Modelle durchweg die besten Noten.

EyeSight verbindet dabei mehrere Funktionen in einem System: ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, einen (aktiven) Spurhalte- und einen Spurleitassistenten, eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sowie einen Anfahrassistenten.

Die Genauigkeit, die Funktionalitäten und die Verlässlichkeit von EyeSight unterliegt strengen Tests und hohen Sicherheitsansprüchen. Deswegen arbeitet Subaru auch kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Systems. Mittelfristig wird EyeSight auch die Basis für (teil)autonomes Fahren bei Subaru sein. Derzeit liegt das Hauptaugenmerk aber darauf, den Fahrspaß beizubehalten und jedem Subaru Fahrer damit dennoch ein stets gutes Gefühl zu geben, sicher anzukommen.

Wichtig dabei ist, dass der Fahrer stets selbst verantwortungsvoll handeln muss. EyeSight ist ein Assistent, aber es nimmt dem Fahrer nicht aus der Verantwortung. 
Technisch gesehen gerät ein solches System durchaus noch an seine Grenzen, sei es witterungsbedingt, durch verschmutzte Kameras oder nicht fachgerechte Wartung. Informieren Sie sich also eingehend über die Ihnen zur Verfügung stehenden Assistenzsysteme, über Funktionalitäten und deren (technische) Grenzen. Pflegen Sie immer einen sorgsamen und aufmerksamen Fahrstil und tragen Sie so dazu bei, dass Subaru seine „Mission Zero“ gemeinsam mit seinen Kunden zum Wohle der Gesellschaft erreicht.

STAY SAFE!